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UNESCO

UNESCO-Projektschule

Die Henning-von-Tresckow Grundschule ist seit 2007 Mitglied des UNESCO Asssociated Schools Network und arbeitet seitdem im Netzwerk der niedersächsischen UNESCO-Projektschulen mit.


Was bedeutet UNESCO?

UNESCO ist die Abkürzung für „United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization“. Übersetzt heißt das„Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur“. (vgl. Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/215499/gruendung-der-unesco).


UNESCO-Projektschulen

Die UNESCO-Projektschulen definieren sich als „Netzwerk zur interkulturellen Bildung“, das sich für folgende Bildungsschwerpunkte einsetzt:

• Menschenrechte

• Toleranz

• Demokratie

• Interkulturelles Lernen

• Umwelt

• Globale Entwicklung


Im Bewusstsein der EINEN Welt setzen sich die UNESCO-Projektschulen für eine Kultur des Friedens ein und lernen, die Ziele der UNESCO mit ihren Mitteln zu verwirklichen“ (vgl. www.nibis.de/unesco-projekt-schulen_8540, S.1).

Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen bietet Anregungen und Materialien für die schulische Arbeit, eine gemeinsame Plattform für Aktionen sowie einen Austausch der UNESCO-Projektschulen untereinander.


UNESCO-Projektschulen in Zahlen

Von den 195 Ländern, die derzeit der UNESCO angehören, gibt es in 135 Ländern ausgewählte „UNESCO-Projektschulen“, die in einem Netzwerk zusammenarbeiten.
Weltweit: rund 4000 UNESCO-Projektschulen

Deutschland: rund  100 UNESCO-Projektschulen

Niedersachsen: 26 UNESCO-Projektschulen


UNESCO an der Henning-von-Tresckow-Grundschule

Die Werte der Friedens-, Umwelt- und Demokratie-Erziehung sind nicht nur in den höheren Klassenstufen von Bedeutung. An der Henning-von-Tresckow Grundschule werden sie bereits von der ersten bis zur vierten Klasse erlernt und gelebt (vgl. www.unesco.de/node/2540, S.2).


„Hand in Hand leben, lernen, wachsen“


Als kleine Grundschule freuen wir uns besonders, dem UNESCO-Netzwerk anzugehören. Die Unesco-Jahresthemen werden dabei bereits von unseren Grundschülerinnen und Grundschülern bearbeitet. Themen wie Friedenserziehung, Umwelterziehung, Erziehung zur Demokratie, dem „Eine Welt Gedanken“, der Auseinandersetzung mit den Menschenrechten und dem Kultur- und Naturerbe stoßen gerade bei Kindern im Grundschulalter auf großes Interesse und werden während der Grundschulzeit nachhaltig verfolgt. Dieser Ansatz motiviert unsere Schülerinnen und Schüler zum Engagement für „die eine Welt“. Darüber hinaus engagieren wir uns in der lokalen Netzwerkarbeit und initiieren Projekte, deren Inhalte mit den Leitlinien der UNESCO korrespondieren.


Hier einige Beispiele aus unserer Arbeit:

  • Wir unterstützen seit vielen Jahren einen Schüler an der „One World Secondary School Kisangara“ in Tansania/Afrika, indem wir in jedem Schuljahr ein Projekt für ihn initiieren, um einen Teil seines Schulgeldes zu finanzieren.
  • Unsere „Natur Ranger AG“ kümmert sich darum, aus unserem Schulgelände ein besonderes Biotop zu machen.
  • Mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 wird es ein Bienen-Projekt mit Bienenvölkern auf unserem Schulgelände geben. Damit möchten wir einen Beitrag zur Erhalt der Biodiversität leisten und ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Bienen und Pflanzen bei den Kindern anbahnen.
  • Wir legen großen Wert auf regelmäßig stattfindende Schülerratssitzungen und nehmen an der regionalen Schülerkonferenz der Grundschulen der Stadt Hannover teil. Unsere Schülervertreter haben sich in dem vergangenen Halbjahr regelmäßig mit dem Antrag, die Schülervertretung für die niedersächsischen Grundschulen durch eine Erlassänderung verbindlich zu gestalten, stark gemacht. Gemeinsam mit der Schulleitung formulierten sie dafür ein eigenes Positionspapier. Hier sehen wir den Schwerpunkt der Umsetzung des aktuellen Rahmenthemas aller UNESCO-Projektschulen.
  • Der Verein „Politik zum Anfassen“ erarbeitet auf den Kinderkonferenzen mit den Schülervertretern wichtige Fragestellungen aus den Bereichen Demokratieerziehung und Partizipation. Die letzte regionale Kinderkonferenz fand am 12.03.2019 bei uns in der HvT statt.
  • In unserer UNESCO-AG werden Fragen zum Naturschutz, zu unserer Heimatstadt, zu historischen Bauten und zu den Menschen in der Nachbarschaft nachgegangen.
  • Im Rahmen verschiedener fächerübergreifender Projekte befassen wir uns regelmäßig tiefergehend mit Themen aus den Bereichen Umwelt/Nachhaltigkeit (z.B. ein Kunstprojekt der ersten Klassen zum Thema „Müll“).
  • Aktuell nimmt eine der dritten Klassen am Programm „Flow-Garden Hannover“ teil. Im Rahmen dieses „erlebnisorientierten BNE-Projektes können viele wichtige Themen aus Biologie und Ernährung, Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz“ auf spannende Weise vermittelt werden. 
  • Wir führen Müll-Sammelaktionen im Umfeld der Schule durch.
  • Neben allen an der Schule arbeitenden Erwachsenen sind auch unsere „Schulengel“ immer ansprechbar und insbesondere in den Pausen aktiv um den Erhalt des Schulfriedens bemüht.
  • Gemeinsam haben wir in der Innenstadt von Hannover einen Flashmop zu dem Unesco-Jahresthema „Schau hin – misch dich ein!“ organisiert.
  • Mit einer „Fußweg-Aktion“ machen wir auf den Klimaschutz aufmerksam.
  • An unserer Schule finden regelmäßig Unesco-Projekttage statt, an denen mit dem übergeordneten Ziel einer Kultur des Friedens im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung gearbeitet wird.
  • Teilnahme der UNESCO-Koordinatorinnen an regionalen und überregionalen Treffen.
  • Vernetzung mit anderen UNESCO-Schulen.